Schwarzarbeit in Hann. Münden: Vier Fälle in Restaurants aufgedeckt
Bei Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Göttingen wurden in Hann. Münden mehrere ausländerrechtliche Verstöße festgestellt. So wurden in zwei Restaurant insgesamt vier Personen angetroffen, die ohne eine gültige Arbeitserlaubnis in den jeweiligen Küchen gearbeitet haben. In dem ersten Restaurant arbeiteten zwei Personen albanischer Staatsangehörigkeit, die lediglich zu einem touristischen Aufenthalt die Befugnis hatten. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt eingeleitet. Im zweiten Restaurant wurden zwei indische Staatsangehörige angetroffen: Auch hier hatte einer lediglich für einen touristischen Aufenthalt die Genehmigung, ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Der zweite Mann verfügt zwar über eine befristete Aufenthaltserlaubnis und hatte eine Arbeitsgenehmigung für seine alte Stelle, die für seine aktuelle Tätigkeit wurde jedoch noch nicht erteilt. Gegen ihn wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auch die beiden Arbeitgeber müssen sich in entsprechenden Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren verantworten. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Göttingen des Hauptzollamts Braunschweig dauern an.