AStA plädiert für Erhaltung des Studiengangs "Sozialwissenschaftliche Diversitätsforschung"
Der Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Diversitätsforschung“ wird geschlossen. Diesen Beschluss hat der Senat der Universität Göttingen gefasst. Bei der Studierendenschaft und Fachvertretern stößt diese Entscheidung auf Widerstand. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) setzt sich vehement für den Erhalt dieses gesellschaftlich relevanten Studiengangs ein. Die Schließung widerspreche dem Gleichstellungsauftrag der Universitäten in Niedersachsen und ignoriere die hohe Auslastung und Beliebtheit des Programms, so der AStA in einer Mitteilung. Zudem wird die Entscheidung als kontraproduktiv für die Exzellenz-Bemühungen der Universität und die gesellschaftliche Konfliktlösung kritisiert. Es wird bemängelt, dass der Entscheidungsprozess intransparent gewesen und keine ernsthaften Bemühungen zur Rettung des Studiengangs unternommen worden seien. Vertreter*innen des AStA fordern daher die Universität und das Land Niedersachsen auf, den Beschluss zu überdenken und den Studiengang zu erhalten.