Stadt Göttingen möchte flexibles Quotenmodell für den sozialen Wohnungsbau
Die Stadt Göttingen möchte ihre bisherige Quote für den sozialen Wohnungsbau abändern. Das gab die Stadt bekannt. Bisher galt, dass bei neuen Projekten im Wohnungsbau ab einer bestimmten Größenordnung 30 Prozent der Wohnungen sozialgerecht mit einer Mietobergrenze angeboten werden müssen. Die Obergrenze liegt derzeit bei 6,10 Euro pro Quadratmeter. Diese Regelung möchte die Stadt durch ein flexibleres Quotenmodell ersetzen. Künftig soll es Bauherren möglich sein aus fünf Quotenmodellen auszuwählen. Neben dem bisherigen werden auch Modelle angeboten, die bei den anzubietenden Sozialwohnungen eine Unterscheidung zwischen unteren und mittleren Einkommen ermöglichen. Zwei weitere Modelle sehen vor, dass die Stadt als Käufer eines Teils der Wohnungen bzw. der gesamten Wohnfläche fungiert und diese dann bedarfsgerecht weitervermietet. Alle Modelle sehen sozialen Wohnraum zu Quadratmeterpreisen von 6,10 Euro vor. Als Grund für die Einführung eines flexiblen Quotenmodells wurde u.a. die Verzögerungen auf dem Bausektor genannt. Nachdem das Vorhaben Anfang dieser Woche dem Sozialausschuss vorgelegt wurde, soll der Rat der Stadt darüber abschließend in der Sitzung am 16. September diskutieren.