DGB erklärt sich solidarisch mit Conti-Beschäftigten
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich solidarisch mit den Conti-Beschäftigten in der Region erklärt. Wie Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska darlegte, dürfe der betriebliche Wandel bei Conti nicht zulasten der Arbeitnehmer gehen. Nach derzeitigem Stand plane das Unternehmen in den kommenden Jahren bis zu 650 Stellen an den Standorten in Hann. Münden und Northeim zu streichen. Marlene Seyfried, DGB-Gewerkschaftssekretärin, weist daraufhin, dass Conti während der Coronazeit Kurzarbeitergeld aus dem Solidarsystem erhalten habe. Vor diesem Hintergrund sei für sie die Stellenstreichung aus Gründen des Unternehmensumbaus nicht gerechtfertigt. Die für die Conti-Beschäftigten zuständige Gewerkschaft IG BCE hat für diesen Freitag um 14 Uhr zu einer Werksübergreifenden Demonstration beim Conit-Werk in Northeim aufgerufen.