Göttinger Hochschulwahlen: Zukunft des Bustickets derzeit unklar
Das Busticket der Studierenden an der Universität Göttingen steht auf der Kippe. Bei den Hochschulwahlen in der vergangenen Woche sei aufgrund der geringen Wahlbeteiligung von knapp 22 Prozent das Quorum verfehlt worden. Das erklärte die Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Pippa Schneider: „Beim Busticket ist die Entscheidung so ausgefallen, dass zwei Drittel der Studierenden, die abgestimmt haben, für die Einführung eines Bustickets sind. Aber um das Busticket in der Urabstimmung verabschieden zu können, braucht es 15 Prozent der gesamten Studierenden, die zustimmen – das sogenannte Quorum. Und das ist ganz knapp verfehlt worden. Es sind 14,x Prozent nur gewesen, weil die Wahlbeteiligung sehr sehr gering war bei diesen Wahlen.“ Dennoch bestünde noch Hoffnung auf das Busticket, so Schneider. Das Studierendenparlament könne darüber entscheiden, ob das Busticket aufgrund der hohen Zustimmungswerte trotz verfehlten Quorums eingeführt werde. Sowohl das Kulturticket als auch das Bahnticket sind bei den Wahlen angenommen worden. Im Studierendenparlament hat die Grüne Hochschulgruppe künftig 16 statt bislang 13 Sitze und die Gemeinschaft demokratischer Fachschaften, ehemalige ADF-Gruppe, hat nun 19 statt bislang 17 Sitze. Sowohl Schwarz-Rot-Kollaps als auch Die LISTE haben den Einzug ins Studierendenparlament hingegen verpasst.