Geschrieben von Roman Kupisch
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Die Gesundheitsminister der Länder haben Leitlinien zum Umgang mit dem Coronavirus beschlossen. Im Zentrum der Beratung standen die Themen Isolation und Quarantäne. Angesichts der sich schnell ausbreitenden Omikronvariante wird befürchtet, dass zu restriktive Quarantänemaßnahmen die Infrastruktur bedrohen können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Landes-Gesundheitsministerkonferenz (GMK) eine Verkürzung der Quarantäne für bestimmte Berufsgruppen. Darunter fallen Angehörige von medizinischen und pflegerischen Berufen, sowie der Polizei, des Rettungsdienstes, der Telekommunikation, der Energie- und Wasserversorgung und Mitarbeiter aus dem Bereich Kinderbetreuung und Bildung. Geimpften Angehörige dieser Berufsgruppen soll es möglich sein sich bereits nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test aus der Quarantäne zu begeben. Grundsätzlich soll die Quarantänedauer von symptomfreien Kontaktpersonen sieben Tage betragen. Nach Ablauf dieser Frist können diese die Quarantäne dann mit einem negativem PCR-Test beenden. Erneut genesene und dreifach geimpfte enge Kontaktpersonen sollen, wenn sie symptomfreie sind, laut Empfehlung der GMK gar nicht in Quarantäne müssen.