GRÜNE JUGEND drängt auf Verhandlungen mit Sozialem Zentrum
Die GRÜNE JUGEND Göttingen fordert Verhandlungen mit dem Sozialen Zentrum wieder aufzunehmen. Sie reagiert damit auf die Ankündigung der Braunschweiger Trafo-Hub GmbH die ehemalige JVA nun doch nicht mehr übernehmen zu wollen. Die Hauptgründe für den Rückzug der Trafo Hub sind nach eigener Auskunft eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. In ihrer Pressemeldung vermutet die GRÜNE JUGEND jedoch, dass die Proteste gegen den Investor entscheidenden Einfluss auf die Absage gehabt hätten. Darum bekräftigten die GRÜNEN noch einmal ihre Forderung, dass die Stadt Verhandlungen mit dem Sozialen Zentrum aufnehmen sollte. Die Initiative Soziales Zentrum hatte angeregt, dass die Stadt das Gebäude der JVA sanieren und dann verschiedenen nachbarschaftlichen und sozialen Verbänden überlassen solle. Die Stadt hatte dass mit Verweis auf die hohen Kosten ausgeschlagen. Die Oberbürgermeisterin und der Baudezernent bekräftigten stattdessen auch nach der Absage aus Braunschweig an dem ursprünglichen Nutzungskonzept festhalten zu wollen. Im Zentrum dieses Konzeptes steht das Anliegen den Wirtschaftsstandort Göttingen zu stärken und die hiesige Start-up Szene zu fördern.