Fünf Blindgänger erfolgreich gesprengt
Bei der Bombenräumung in der Göttinger Weststadt wurden Samstagnacht fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich kontrolliert gesprengt. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei allen Objekten um amerikanische 10-Zentner-Bomben mit Langzeitzünder gehandelt hat. Die Sprengung erfolgte gegen 21:30 Uhr. Das Einsatzteam hatte mit gleich mehreren Herausforderungen zu kämpfen. Der Einsatzleiter Christian Schmetz resümiert: „Das war erstens so, das war auch die größte Herausforderung, dass diese Kampfmittelverdachtspunkte alle sehr eng beieinander lagen. Zweitens waren wir im direkten Leinebereich, das heißt wir hatten eine Grundwasserthematik. Drittens sind es natürlich die knapp 10.000 Menschen, die sozusagen sicher aus diesem Gebiet geführt werden müssen. Aber unser oberstes Ziel war, keine Personenschäden, keine Sachschäden und das ist uns gelungen und deswegen sind wir sehr glücklich.“ Das Evakuierungszentrum im Felix-Klein-Gymnasium (FKG) konnte noch in der Nacht geschlossen werden, da die Gäste mit Aufhebung der Sperre im Evakuierungsbereich wieder in ihre Häuser zurückkehrten. Das Überlaufzentrum in der Neuen IGS, betreut durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), kam nicht mehr zum Einsatz und wurde ebenfalls in der Nacht geschlossen. Der nähere Bereich rund um die Fundstellen bleibt weiterhin gesperrt.