Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen ist im vergangenen Jahr auf fast 35.000 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 3,5 Prozent gegenüber 2018. Der Großteil der Unfälle bezog sich auf Sachschäden. Allerdings stieg im vergangenen Jahr auch die Zahl der Verkehrstoten von 53 auf 64. Zudem gab es mit über 930 Betroffenen auch 2,6 Prozent mehr Schwerverletzte als im Vorjahr. Uwe Lührig, der Präsident der Polizeidirektion, bezeichnete die Entwicklung als erschreckend. Er kündigte an präventive und repressive Maßnahmen fortzusetzen, um Verkehrsunfälle dieser Art zu verhindern. Hauptunfallursachen seien vor allem Geschwindigkeit, Ablenkung sowie der Einfluss von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Lührig erklärte, dass die Polizei Konzepte für Handlungsfelder wie „Risikobehaftetes Verhalten“ oder „Radverkehr“ entwickeln wolle, um diese im Anschluss mit Kooperationspartnern umzusetzen. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Polizeidirektion Göttingen umfasst Zahlen der Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln, Hildesheim, Nienburg und Northeim. Morgen veröffentlicht die Polizeiinspektion Göttingen ihre Zahlen für den Landkreis.