Oberbürgermeisterkandidatin Doreen Fragel will Wohnsituation benachteiligter Menschen verbessern
Die Göttinger Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Doreen Fragel, will die Wohnsituation benachteiligter Menschen verbessern. Dabei verwies sie auf Informationen der Straßensozialarbeit, nach denen in Göttingen rund 1.000 Menschen von Wohnungslosigkeit bedroht seien. Um die Lage dieser Menschen zu verbessern, schlägt Fragel vor, das Konzept des „Housing First“ in Göttingen umzusetzen. Wohnungslose Menschen bräuchten vor allem eines: eine Wohnung. Wer einen Platz hat, wo er die Tür zu machen kann und sich sicher fühlt, schaffe es auch zur Ruhe zu kommen und sich für weitere Hilfen und neue Perspektiven zu öffnen, so Fragel. In diesem Zusammenhang verwies sie auf die Stadt Hannover, die zu Beginn der Corona-Pandemie zunächst befristet obdachlose Menschen in Wohnungen untergebracht habe. Darüber hinaus müssten laut Fragel verstärkte Anstrengungen unternommen werden, um ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle zur Verfügung stellen zu können. Sie kündigte an, sich als Oberbürgermeisterin für modernen klimaschonenden Neubau von Sozialwohnungen in „guter direkter Nachbarschaft“ von nicht geförderten Wohnungen einsetzen zu wollen und dazu auch die Städtische Wohnungsbau zu stärken.