Grünes Licht für neuen Superrechner am Standort Göttingen
Der Finanz- und Haushaltsausschuss des niedersächsischen Landtages hat heute grünes Licht für die Anschaffung des Superrechners HLRN-IV am Standort Göttingen gegeben. Das teilte die Göttinger Landtagsabgeordnete der SPD, Gabriele Andretta mit. „Ein weiterer Leuchtturm für den Wissenschaftsstandort Göttingen“ sei der Superrechner, so Andretta. Göttingen hatte von der Landesregierung den Zuschlag als Standort für den neuen Hochleistungsrechner bekommen. Zweiter Standort ist wie bisher das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin. Ähnlich wie sein Vorgänger soll der neue Superrechner rund 15 Millionen Euro kosten. Solche Superrechner werden in der Wissenschaft eingesetzt, um komplexe Modellrechnungen vornehmen zu können. Vor allem Umwelt-, Klima- und Meeresforscher benötigen gigantische Rechenkapazitäten für ihre Simulationen, beispielsweise zur Vorhersage von Wirbelstürmen oder zur Optimierung von Windenergieanlagen.