Widerstand gegen neue Flüchtlingsunterkunft im Anna-Vandenhoeck-Ring wächst
Der Widerstand gegen eine neue Flüchtlingsunterkunft in der Gewerbehalle im Anna-Vandenhoeck-Ring wächst. Der Stadt wird vorgeworfen, die Massenunterbringung von Flüchtlingen zu fördern und die Verlegung von Flüchtlingen zu erzwingen. „Es kann nicht sein, dass Menschen unter Heranziehung fadenscheiniger Vorwände gezwungen werden gegen ihren Willen in eine Massenunterkunft zu ziehen.“, sagt eine Sprecherin der Basisdemokratischen Linken. Auch die Piratenpartei Göttingen kritisiert die Entscheidung der Stadt Göttingen. „Es ist immer besser, die geflüchteten Menschen dezentral und innerhalb der Stadt unterzubringen, wo sie leicht in die Gesellschaft integriert werden können. Eine zentrale Unterbringung vieler Menschen in einem abgelegenen Industriegebiet ist nicht zielführend“, so Angelo Perriello, Mitglied des Vorstands. Vergangene Woche hatte die Stadt Göttingen angekündigt, dass Flüchtlinge aus anderen Unterkünften dort einziehen werden, damit diese von den stationären Betreuungsdiensten profitieren können. Bisher werden sie nur durch ambulante Dienste betreut. Die Basisdemokratische Linke Göttingen ruft zu einer Demonstration gegen die Massenunterbringung und Zwangsverlegungen auf die Siekhöhe am Donnerstag um 16 Uhr vor dem Neuen Rathaus auf.