Göttinger Europaabgeordnete Sabine Lösing kritisiert lettische Einwanderungsbehörden
Anlässlich der heutigen Kundgebung am Freiheitsdenkmal der lettischen Hauptstadt Riga zu Ehren der lettischen Einheiten der Waffen-SS, hat die Göttinger Europaabgeordnete Sabine Lösing die lettischen Einwanderungsbehörden kritisiert. Sie hätten sechs Antifaschisten die Einreise verweigert. Sie wollten sich morgen an einer Protestveranstaltung gegen den Waffen-SS-Marsch in Riga beteiligen. Seit Jahren genieße der Marsch der Waffen-SS-Verehrer die Protektion der lettischen Regierung, so Lösing. Die wenigen Antifaschisten, die gegen den rechten Aufmarsch protestieren, würden von Politikern und Medien wie Staatsfeinde behandelt. Damit täten die lettischen Behörden ihrem Land keinen Gefallen, so die Linken-Politikerin. Lettland erweise sich so als Staat, der Nazis hofiere. Lösing wartet jetzt auf eine Stellungnahme der deutschen und lettischen Botschaft in Brüssel.