Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Astrophysiker der Universität Göttingen sind an der Planung und Entwicklung eines modernen Vielkanal-Spektrografen für das europäische Riesenteleskop E-ELT beteiligt. Die Beteiligung entsteht im Rahmen eines Konsortiums namens MOSAIC, an dem Forschungseinrichtungen aus fünf Ländern und sechs weitere Partner teilnehmen. Die Europäische Südsternwarte hat jetzt Kooperationsverträge mit dem MOSAIC-Konsortium unterschrieben. Zuerst werden die Partner das konzeptionelle Design entwickeln. Mit dem Vielkanal-Spektrografen können Wissenschaftler die Entstehung der ersten Galaxien erforschen. „MOSAIC ist bereits das zweite Instrument für das E-ELT, das mit Göttinger Beteiligung entwickelt wird“, erläutert Harald Nicklas vom Institut für Astrophysik der Universität Göttingen. Neben dem Spektrografen sind die Göttinger Astrophysiker an der Entwicklung der „First Light“-Kamera zur Inbetriebnahme des E-ELT beteiligt. E-ELT steht steht für European Extremely Large Telescope. Das Gerät wird zurzeit in Chile gebaut und wird das größte optische Teleskop der Welt werden.