Lebenslange Freiheitsstrafe für Mörderin der getöteten chinesischen Studentin
Im Fall um die getötete chinesische Studentin ist heute die Angeklagte schuldig gesprochen worden. Sie wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Tat sei heimtückisch und aus niederen Beweggründen begangen worden, so der Richter. Er bezeichnete die Tat als "verachtenswert" und "auf tiefster Stufe stehend". Als Motiv für den Mord wird Eifersucht vermutet. Die Tötung sei zudem nicht im Affekt geschehen, da sich die Angeklagte gezielt auf die Tat vorbereitete. So hatte sie bereits in den Tagen zuvor im Internet nach verschiedenen Tötungsmethoden und Auftragskillern gesucht. Am Morgen des 28. Oktobers soll die Täterin mit einem Messer in der Tasche von dem Opfer in die Wohnung gelassen worden sein. Dort kam es zu einem Streit. Als sich die beiden Studentinnen nicht einigen konnten, stach die Täterin mit dem Messer mehrfach auf das Opfer ein. Danach legte sie einen mitgebrachten Zigarettenstummel als Fremdspur in das Apartment der Getöteten. Eine gestern von der Verteidigung beantragte erneute Befragung des Freundes des Opfers wurde abgelehnt. Grund hierfür sei unter anderem das mangelnde Motiv des Freundes für die Tat, so der Richter. Innerhalb einer Woche hat die Verteidigung nun die Möglichkeit, Berufung gegen das Urteil einzulegen.