Geschrieben von Benita Heukamp
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Der Physiker und Friedensforscher Prof. Dr. Frank von Hippel wurde am vergangenen Samstag mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung hat mit rund 300 anwesenden Gästen im Deutschen Theater stattgefunden. Der Preis werde dem Amerikaner für seine unermüdlichen Bestrebungen um nukleare Abrüstung sowie für seine herausragende Arbeit in der internationalen Sicherheitsforschung verliehen, heißt es von Seiten der Dr. Roland Röhl Stiftung. Von Hippel habe in seiner wissenschaftlichen Laufbahn kontinuierlich den Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit gesucht, um globale Sicherheitsfragen anzugehen. In seiner Rede rief von Hippel zu einer aktiven Friedensarbeit auf und plädierte für eine internationale Zusammenarbeit zur Vermeidung von nuklearen Katastrophen. Der Göttinger Friedenspreis wird seit 1999 durch die Stiftung Dr. Roland Röhl verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Wissenschaftsjournalist hatte sich insbesondere mit Themen wie Friedens- und Konfliktforschung, Umweltfragen und Sicherheitspolitik auseinandergesetzt. Über die Gründung der Stiftung verfügte er in seinem Testament.

(v. l.) Katja Keul, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Petra Broistedt, Oberbürgermeisterin Stadt Göttingen, Patricia von Hippel, Ehefrau des Preisträgers, Prof. Frank von Hippel, Preisträger, Dagmar Freudenberg, Stiftungsvorsitzende, Prof. Michael Brzoska, Jury-Vorsitzender, Carmen Barann, Kuratoriumsmitglied, Prof. Götz Neuneck, Kuratoriumsvorsitzender und Martina Fischer, Jury-Mitglied. (Foto: Stiftung Dr. Roland Röhl | Peter Heller)