Dieter Schenk (Fotorechte bei Dieter Schenk, privat)

In diesem Interview berichtet der Autor Dieter Schenk über Hintergründe zu seinem Stück „. . .dann kann ich vielleicht wieder ruhig schlafen - Der NSU auf der Anklagebank". Es basiert auf dem Studium tausender Seiten der Münchener NSU-Prozessprotokolle und der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse. Der Autor Dieter Schenk wurde vor allem mit dem Sachbuch 'Die braunen Wurzeln des BKA‘ bekannt, welches dazu führte, dass sich das BKA zu seiner NS-Vergangenheit bekennen musste. Seither befasst er sich unablässig mit dem Nationalsozialismus, sowohl in seiner historischen als auch in seiner aktuellen Dimension. Er schrieb zu diesen Themen zahlreiche Bücher und Theaterstücke, zudem hat Schenk seit zwanzig Jahren an der Universität Lodz in Polen einen Lehrauftrag für die Geschichte des Nationalsozialismus.

In Bezug auf den NSU beleuchtet Schenk, warum die Vernetzung des Rechtsextremismus jahrelang weiter voran schritt, obwohl es bereits früh Hinweise auf den NSU gegeben hat und wie er die Versäumnisse und Fehler der Behörden vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen einordnet.

 

Veranstaltet von amnesty international Göttingen, Gruppe 1117

www.amnesty-goettingen.de Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ https://www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de/

 

Sendeverantwortlich Andrea Wendt + Dieter Schenk

 

Woche der Meinungsfreiheit – Journalismus ist kein Verbrechen!
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft in diesem Jahr die Woche der Meinungsfreiheit aus. Die Woche der Meinungsfreiheit liegt zwischen dem Tag der Pressefreiheit am 3. Mai und dem Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai. Amnesty International ist als Partnerorganisation dabei und wir als Göttinger Gruppe von amnesty international auch.

Wir machen in dieser Sendung auf die schwierige Lage von Menschen weltweit aufmerksam , die von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen. Viele werden wegen ihrer Berichte bedroht, eingeschüchtert oder verschleppt.
Dazu stellen wir euch Ibraimo Abú Mbaruco aus Mosambik und Oumar Sylla aus Guinea vor, die wegen ihrer Arbeit als Radiojournalist und Aktivist verschleppt und inhaftiert wurden. In unserem Beitrag könnt ihr etwas über die Arbeit von Amnesty International erfahren und was ihr tun könnt, um Ibraimo zu unterstützen.

Weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage: https://amnesty-goettingen.de

 

 

© Amnesty International

Aktualisierung: Oumar Sylla ist jetzt frei!

Menschenrechtsaktivist freigelassen.

In der Radiosendung berichteten wir von Oumar Sylla, seinem Engagement und seiner Inhaftierung. Wir freuen uns sehr, dass er wieder frei ist. Er schreibt uns dazu:

"Ich bin seit dem 7. September 2021 frei. Ich danke der ganzen Welt für ihre Unterstützung, aber insbesondere bedanke ich mich bei Amnesty International. Jedes Mal, wenn ich in Haft von einer Amnesty-Aktion gehört habe, hat mir das Trost gespendet. Noch einmal vielen Dank an Amnesty International für die Unterstützung und all die Aktionen für meine Freilassung."