Sendung: Mittendrin Redaktion
AutorIn: Anja Würfel
Datum:
Dauer: 04:23 Minuten bisher gehört: 518
Fast unglaublich, aber Plattdeutsch oder auch Niederdeutsch war einst eine eigenständige Literatur- und Verkehrssprache des Nordens. Durch den Aufstieg der Hanse kam es im 17. und 18. Jahrhundert fast zur Entwicklung von zwei Sprachen mit unterschiedlicher Schreibweise und Aussprache. Mit dem Untergang der Hanse war diese Entwicklung beendet und das Niederdeutsche hat seitdem kontinuierlich an Bedeutung verloren. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der Sprecher dramatisch zurückgegangen. Damit das Plattdeutsche nicht völlig ausstirbt, gibt es in der Region Beauftragte für die niederdeutsche Sprache. Diese Ehrenamtlichen setzen sich mit ihrem Engagement für den Erhalt der Sprache ein. Heute ist bei Gesichter der Region eine von ihnen zu Gast– Angelika Gießke. Warum ihr die Sprache besonders am Herzen liegt und wie diese damals gesprochen wurde, verrät sie uns jetzt. Anja Würfel hat mit ihr gesprochen.
Dieser Beitrag wird Ihnen präsentiert von: Das Backhaus

Angelika Gießke, Plattdeutschbeauftragte für Groß Schneen (Bild: Anja Würfel)